Sommer lädt zum Schmökern ein
In diesem Jahr will der Koffer für den Sommerurlaub gut gepackt sein: Heiße Temperaturen wechseln sich mit Schauern und einem dicht bedeckten Himmel ab. Am besten ist es also, wenn neben Sonnencreme, kurzer Kleidung und Co. auch noch eine lange Hose und eine leichte Jacke einen Platz im Koffer finden. Was aber auf gar keinen Fall im Koffer fehlen darf, ist ein gutes Buch. Welche Literatur Ihnen die Sommertage versüßen kann, zeigen wir Ihnen in unserem neuen Blogartikel.
Die drei schönsten Bücher im Sommer 2010
„Unsere schönste Trennung“ ist ein fantasievoller Roman des französischen Autors David Foenkinos. Er erzählt die Geschichte von Fritz und Alice. Die beiden – ein Bücherwurm und eine junge Deutschlehrerin – lieben sich, doch jedes mal, wenn sie kurz davor sind, den Bund für’s Leben einzugehen, trennen sich ihre Wege. Immer wieder durchkreuzen skurrile, komische oder traurige Geschehnisse ihre gemeinsamen Pläne, bis sich die zwei lange Zeit später wiederfinden und ihre Liebe füreinander immer wieder neu entdecken. Foenkinos Roman besticht gleichzeitig mit Leichtigkeit und Tiefsinn; seine Leser sind hin und hergerissen zwischen Lachen und Weinen. Werden Fritz und Alice irgendwann für immer zusammenbleiben? Finden Sie es selbst heraus!
Für Krimifans hält der Sommer 2010 einiges bereit. In Fred Vargas Bestseller „Der verbotene Ort“ machen Kommissar Adamsberg und Inspektor Danglard einen grausigen Fund: Auf dem Londoner Friedhof Highgate entdecken die Ermittler 17 Paar aufgereihter Schuhe, in denen herrenlos gewordene Füße stecken. Gerade zurück in Paris werden die beiden schon zu einem weiteren Ort des Verbrechens geführt. Der Jurist Pierre Vaudel wurde in seinem eigenen Haus grausam hingerichtet. Das einzige Indiz am Tatort ist ein Brief, der auf ein serbisches Dorf verweist. Zunächst scheint es keinen Zusammenhang zwischen den beiden Verbrechen zu geben, doch als Danglard die Schuhe seines serbischen Onkels im Fund von Highgate entdeckt zu haben glaubt, brechen die beiden Ermittler nach Serbien auf. Was den Kommissar und seinen Inspektor dort erwartet, bringt sie an die Grenzen ihres Durchhaltevermögens…
Wer lieber tiefgründige Geschichten liest, ist mit „Die schönen Lügen meiner Mutter“ der iranischen Autorin Azar Nafisi gut beraten. Sie erzählt die Geschichte ihrer Familie im Iran und spiegelt gleichzeitig die politischen Verhältnisse in ihrem Heimatland wieder. Über Privates und Intimes öffentlich zu sprechen, ist unüblich im Iran und kann sogar gefährlich werden. Aber genau das tut Azar Nafisi. Im Mittelpunkt steht das Leben ihrer Eltern: Die unglückliche Kindheit und die gescheiterte Ehe ihrer Mutter genauso wie die politische Karriere und der Gefängnisaufenthalt ihres Vaters. Und schließlich geht es auch um ihre eigene Geschichte. Eindrucksvoll beschreibt Nafisi das schwierige Verhältnis zu ihren Eltern, ihr Leben im Ausland und schließlich die Gründung ihrer Familie. Sind Sie neugierig geworden? Dann stöbern Sie doch einmal im Buchladen, der Sommer hält viele tolle Bücher für Sie bereit.


16. August 2010 
Warum auch nicht jeder kann das so sehen wie er will. Woher zu Ostern der Wind kommt gekrochen, daher kommt er sieben Wochen.
Erst Abwrackprämie jetzt Abrissprämie. Man kommt echt ins grübeln, ob die Regierung noch richtig tickt. Auf der einen Seite muss gespart werden und auf der anderen Seite werden neue Millionenausgaben geplant. Alte Energiefresser zu sanieren macht natürlich Sinn. Aber muss immer alles mit neue Ausgaben erzielt werden? Eigentlich sollte jeder Hausbesitzer ein eigenes Interess haben, die Energiekosten zu senken.