Preisentwicklung in Deutschland weiterhin steigernd

Im Vergleich zu den Vorjahren haben die Verbraucherpreise weiterhin konstant zugelegt. Gerade die Kosten für Energie sind nicht mit absoluter Sicherheit vorauszusagen, denn in der Debatte um erneuerbare Energien und das Abschalten der Stromreaktoren in den deutschen Kernkraftwerken spielen die vier Großen der Branche nicht mit offenen Karten. Es ist deshalb anzunehmen, dass gerade in diesem Bereich die Kosten eher noch steigen.

Auch bei den Preisen für Kraftstoffe muss sich der Verbraucher in der kommenden Zeit auf neue Spitzenwerte einstellen. Vergleichen wir die Preise heute mit denen von 2006 sind wir nun bei einem erneuten Höchststand angelangt. Die Lebenshaltungskosten haben sich auch in diesem Jahr wieder verteuert; das fällt auch bei einigen Lebensmitteln ins Gewicht.

Preise steigen auch in Zukunft an

Ganz besonders für Genussmittel wie Zigaretten und Bohnenkaffee müssen die Verbrauchen nun wesentlich tiefer in die Tasche greifen. Haben 500 Gramm Bohnenkaffee sonst durchschnittlich 2,95 Euro gekostet, so liegt der durchschnittliche Preis nun bei 3,75 Euro. Auch im Bäckereihandwerk sind die Preise für Brot und Brötchen deutlich gestiegen. Kostete ein normales weißes Weizenbrötchen sonst eher 25 Cent, so muss der Käufer nun um die 30 Cent dafür auf den Tresen legen. Butter und Milchprodukte allgemein sind ebenfalls im Preis gestiegen und auch deutsches Qualitätsfleisch direkt beim Schlachter oder an der Fleischtheke im Supermarkt hat einen stolzen Preis. Auch die begehrten Bio-Produkte steigen weiterhin im Preis; allerdings scheint es so, dass hier die Verbraucher nicht so streng mit den Erzeugern und Herstellern sind. Denn das Bio Siegel auch auf teuren Produkten lässt den Verbraucher trotzdem zugreifen – hier steht wirklich das vermeintlich gute Produkt im Vordergrund.

Inflationsstatistiken anfordern

Nicht nur im Bereich der Lebensmittel sondern auch bei Hygieneartikeln wie Shampoo und Waschpulver, Duschgel und Zahnpasta steigen die Verkaufspreise. Fraglich ist hier allerdings, ob die Inhaltsstoffe hier auch teurer sind oder ob die großen Hersteller die Preissteigerungen mit den erhöhten Energiekosten rechtfertigen. Wer Lust und Zeit hat, sich in dieses interessante Thema weiter einzulesen, der sollte sich einmal mit den Statistiken zur Inflation in Deutschland beschäftigen. Weitergehende Informationen, die den europäischen Raum betreffen, kann sich der Interessierte direkt bei der Europäischen Statistikbehörde Eurostat in Luxemburg anfordern.

Bildquelle: wibaimages – Fotolia.com

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